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Naturschutzgebiet Schleinitzbachniederung

3712 Maissau, erste Abbiegung rechts auf dem Weg von Gumping nach Reikersdorf

Web: www.noe-naturschutzbund.at

Am östlichsten Rand des Waldviertels nahe Maissau liegt die Schleinitzbachniederung. Aufgrund der Geländeform – einer lang gezogenen flachen Senke – kam es zur Ausbildung eines artenreichen Feuchtwiesenkomplexes mit Pfeifengras-Streuwiesen, Pfeifengras-Streuwiesenbrachen und frischen bzw. feuchten bis nassen Fettwiesen. Bemerkenswert ist das Vorkommen der Trollblume. Trotz Austrocknung findet man die Rosmarin-Kriech-Weide und die Sibirische Schwertlilie. Auch der Kiebitz findet hier noch einen geeigneten Lebensraum.

Naturschutzgebiet Fehhaube-Kogelsteine

3722 Grafenberg sowie 3730 Stoitzendorf

Web: www.steppe.at

Die Fehhaube ist eine besonders schöne Gesteinsformation in der Nähe von Stoitzendorf. Der Wanderweg „Stein und Wein“ führt auch zur Fehhaube. Nach der Theorie des Wiener Naturwissenschafters Dr. Alfred Kappl, handelt es sich bei der Fehhaube (oder auch „Feenhaube“) um eine megalithische Sternwarte von riesigem Ausmaß, die schon in der Steinzeit als Kultplatz genutzt wurde. Auch heute noch gilt die Fehhaube als Platz zum Kraft tanken.

Die Kogelsteine bei Grafenberg nahe Eggenburg und die Fehhaube zeigen die für Granit typischen Verwitterungsformen („Wollsackverwitterungen“). Der massige Granit ist ein Tiefengestein, das auf seinem Weg zur Erdoberfläche großen Belastungen ausgesetzt war, gespalten wurde und verwittert ist. Die Verwitterung erfolgte bevorzugt an den waagrechten und senkrechten Spalten und Rissen. Aufmerksame Beobachter werden an allen umliegenden Granitkörpern weitere typische Verwitterungserscheinungen (Felsschüsseln und Felskarren) erkennen.

Naturschutzgebiet Mühlberg

3714 Goggendorf, kurz nach der Ortsausfahrt Goggendorf Hintaus Richtung Braunsdorf

Web: www.steppe.at

Die steilen, südwestexponierten Hänge des Mühlberges sind von einem Lösstrockenrasen geprägt. Hier finden stark gefährdete Pflanzenarten wie Stängelloser Tragant (Astragalus exscapus) und Acker-Mannsschild (Androsace maxima) letzte Refugien. Weitere Besonderheiten sind die Adriatische Riemenzunge (Himanthoglossum adriaticum), das Knollen-Brandkraut (Phlomis tuberosa), der Zotten-Lein (Linum hirsutum), das Durchwachsene Hasenohr (Bupleurum rotundifolium) und der Niederliegende Besenginster (Cytisus procumbens).

Europaschutzgebiet Westliches Weinviertel

3714 Roseldorf und weitere Gemeinden des westlichen Weinviertels

Web: Natura 2000 Vogelschutzgebiet
Natura 2000 FFH-Gebiet
www.grosstrappe.at

In dem von Landwirtschaft dominierten westlichen Weinviertel am Übergang vom Wein- ins Waldviertel sind naturnahe und extensive Lebensräume nur noch als kleine Inseln in die Landschaft eingesprengt. Geschlossene naturnahe Waldbereiche fehlen fast vollständig. Die bedeutsamsten Lebensräume stellen die zahlreichen Trockenrasenreste dar.

Ornithologisch zeichnet es sich durch das Vorkommen agrarischer Offenländer mit dem bedeutendsten Großtrappenvorkommen Niederösterreichs und relativ guten Feldbrüterbeständen aus. Es hat zudem hohe Bedeutung für Weihen und andere Greifvögel.

Naturpark Geras

Am Naturpark
2093 Geras

Mobil: 0664/552 65 53
E-Mail: info@naturparkgeras.at
Web: www.naturparkgeras.at

Der Naturpark ist Teil der idyllischen Teichlandschaft rund um das Stift im nordöstlichen Waldviertel, mit strukturierten landwirtschaftlich genutzten Flächen und hohem Mischwaldanteil. Diese kleinteilige Landschaft hebt sich von der weiteren, intensiv genutzten agrarischen Umgebung wohltuend ab.

Nationalpark Thayatal

Nationalparkhaus
2082 Hardegg

Tel: 02949/70 05-0
E-Mail: office@np-thayatal.at
Web: www.np-thayatal.at

Der Nationalpark Thayatal garantiert gemeinsam mit dem tschechischen Národní park Podyjí den Schutz einer der schönsten, romantischsten und artenreichsten Tallandschaften. Kaum anderswo gibt es auf engstem Raum eine vergleichbare Vielfalt an Pflanzen und Tieren, wie hier an der Thaya.

Die Natur hat absoluten Vorrang. Besucher sind eingeladen, zu sehen, zu staunen und sich zu erholen. Nehmen Sie sich Zeit, die schönste Seite der Natur kennen zu lernen und zu verstehen.